Autofahrer profitieren schon längst von günstigen Ratenkrediten und Nullprozent-Finanzierungen beim Neu- und Gebrauchtwagenkauf. Auch immer mehr Motorradhändler bieten günstige Finanzierungslösungen für Zweiräder an, die eine echte Alternative zur klassischen Barzahlung darstellen. Hochwertige Bikes haben ihren Preis und können mit einer günstigen Finanzierung problemlos abbezahlt werden. Wer einen Teil des Kaufpreises in Bar mit in die Finanzierung einbringen kann, profitiert von besonders günstigen Raten und einer kurzen Laufzeit. Von einer Ballonfinanzierung mit Schlussrate wird privaten Verbrauchern hingegen abgeraten: Viele Kreditnehmer können die hohe Schlussrate zum Ende der Finanzierung wider Erwarten nicht tilgen.
Wer sein Motorrad finanzieren möchte, kann direkt beim Motorradhändler einen Kredit beachtragen oder einen herkömmlichen Konsumentenkredit in Anspruch nehmen, der zur Bezahlung des Bikes genutzt wird. Ein Vergleich mehrerer Angebote vom Händler und bei der Bank lohnt sich, um den Anbieter mit den niedrigsten Zinsen und geringsten Bearbeitungsgebühren zu finden. Der Sofortkredit von der Hausbank oder aus dem Internet ist dabei nicht grundsätzlich billiger, da auch viele Motorradhändler in Zusammenarbeit mit Finanzierungsunternehmen gute Konditionen im Portfolio haben.
Für die Motorrad Finanzierung sollte grundsätzlich eine niedrige Laufzeit gewählt werden, die die Nutzungsdauer des Zweirades nicht übersteigt. Hier sind zwölf bis 36 Monate ideal. In den ersten zwei Jahren greift für Neufahrzeuge noch die Herstellergarantie, die gemeinsam mit einer guten Vollkaskoversicherung die Werkstattkosten nahezu ausschließt. Die monatliche Kreditbelastung sollte die Grenze von maximal 15 Prozent des Nettoeinkommens im Haushalt nicht übersteigen. Die Notwendigkeit einer teuren Restschuldversicherung besteht bei den meisten Kreditnehmern nicht – jedoch beharren viele Banken auf eine solche kostspielige Zusatzversicherung.
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